Automatische Datenerfassung senkt Aufwand und erhöht Transparenz.

Um dem zunehmenden Kostendruck stand zu halten, welcher sich auch im Rahmen der öffentlichen Infrastrukturen abzeichnet, sind innovative Lösungen gefragt. Ein Schweizer Nationalstrassenunterhalter suchte nach Lösungen um den Leistungserfassungsprozess des Winterdienstes zu optimieren.

Die Belastung ihrer Mitarbeiter, welche den Winterdienst absolvieren, ist enorm. Damit sich die Fahrer auf den Verkehr und die Wettersituation konzentrieren können, hat der Strassenerhalter gemeinsam mit den Firmen müllerchur AG, bepart AG und der Consilio GmbH eine Lösung konzipiert. Die Winterdienstfahrzeuge wurden neu mit einem Bordcomputer ausgestattet. Dieser Computer kann über GPS die Position des Fahrzeuges lokalisieren und erhält über die angeschlossenen Winterdienstgeräte die Informationen zum Winterdiensteinsatz. Somit können unterschiedliche Arten von Einsätzen und Leerfahrten unterschieden werden. Auch die verbrauchte Salzmenge wird automatisch aufgezeichnet.

Diese Lösung erlaubt es die Winterdiensteinsätze transparent und präzise nachzuweisen. Auf Knopfdruck können entsprechende Winterdienstrapporte aufbereitet werden. Dies funktioniert alles ohne dass der Fahrer während dem Einsatz etwas erfassen muss. Mit den per GPS automatisch erhobenen Daten werden die Ist-Leistungen der Fahrzeuge auf die entsprechenden Rapportstrecken und Tätigkeiten verteilt. Dies hilft Zeit zu sparen, weil die Rückmeldungen von Ist-Daten der Fahrer damit komplett entfällt.

Mit dem Einsatz von FMS konnte der Ausgangslage Rechnung getragen werden, dass innerhalb der Gebietseinheit Streugeräte unterschiedlicher Hersteller im Einsatz sind. Somit kann der Strassenerhalter auch in Zukunft eine heterogene Gerätevielfalt beibehalten. Das FMS System vereinheitlicht die Daten, welche von den Winterdienstgeräten geliefert werden und stellt diese übersichtlich im Webclient dar. Insgesamt wurden vier unterschiedliche Anbieter für FMS integriert (Epoke, Schmidt, Giletta/Bucher und Böschung).

Im Webclient kann die aktuelle Position der Fahrzeuge eingesehen werden. Dies hat den Vorteil, dass bei kritischen Situationen die Einsätze auch speditiv angepasst werden können.